Kaleidoskop

Berlin - Griechenland und zurück -> Kaleidoskop oder Crossing-over (September 2004)


 

"Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen", so besagt es zumindest eine Weisheit. Reisen bildet, ist erholsam und schlägt sehr oft Brücken. Brücken zur Toleranz und auch Brücken, die vorhandene Klischees reduzieren oder gar abbauen.

Wenn ich mich mit dem Koffer in der Hand in Richtung Flughafen bewege, verspüre ich Aufregung und Freude zugleich. Es muss nicht immer mein eigener Koffer sein, den ich bei mir trage - aber meistens ist es so. Ein Flughafen ist für mich Dreh- und Angelpunkt in vielerlei Hinsicht. Er ist eine Begegnungsstätte vieler Kulturen, des Wiedersehens und der Hoffnung. Hoffnung auf eine erfolgreiche und schöne Reise, sei es geschäftlich oder privat.

An diesem Ort verspüre ich kein Klischee, kein Vorurteil - vielmehr Toleranz.

Eine ähnliche Atmosphäre ergibt sich für mich beim Aufenthalt in Häfen, wo Schiffe an- und ablegen.

Meine Gedanken kreisen immer umher, warum ich mich auf der griechischen Insel Kreta zu Hause fühle. Möglicherweise liegt es an den angrenzenden Kontinenten, von denen Kreta umschlossen wird: Europa, Afrika und Asien. Vielleicht aber auch an den Menschen, die man hier treffen kann. Menschen unterschiedlichster Kulturen und Religionen.

Berlin - Griechenland, eine Überlegung zu Vernunft - Gefühl. Mit Hilfe des Gefühls und des Lichts lassen sich die Schönheiten an einem Menschen entdecken. Nicht selten stehen dafür das Meer, die Berge, der Markt oder aber eine nette Einkehr in die landestypische Atmosphäre Kulisse. Fernab vom Klischee.

Über 300 Sonnentage im Jahr bedeuten nicht immer gleich 300 Tage Sonnenschein für den Einzelnen. Aber er wird dennoch im Ganzen beleuchtet.

In diesem Zentrum unterschiedlicher Kulturen wächst natürlich auch die Neugier, in diese weiter einzutauchen sich bestimmte Ausgrabungsstätten ansehen, historische Bauten bewundern, verschiedene Museen zu beuchen. Der interessanteste Blickwinkel ergibt sich aber für mich, wenn ich den Übergang aus Tradition in die Gegenwart betrachten kann. Historische Plätze und Gebäude, die liebevoll in das heutige Geschehen integriert werden.

Auch das ist ein Kaleidoskop oder Crossing-over.

Vom Land des Lichts kehre ich zurück. Im Gepäck habe ich viele neue Eindrücke und Erinnerungen - aber auch das Gefühl, schöne Seiten an anderen kennengelernt und nicht minder eigene Schönheiten freigelegt zu haben. Seiten, wo das Licht der Natur und des Verstandes nicht immer hinblicken.

Auch in Berlin werde ich an "mein" Kaleidoskop erinnert. Sei es auf einem buntgemixten Wochenmarkt zum Wochenende, wo Händler verschiedener Kulturen ihre Ware feil bieten. Oder ein Streifzug durch das Berliner Umland, vom historischen Potsdam bis hin zu den Spuren der jüngsten Geschichte, wie sie zum Beispiel in der Umgebung von Wünsdorf zu finden sind.

Erinnerungen an diese werden wach, wenn ich die Ausstellung Story of Berlin mir anschaue, eine Kombination aus Vergangenheit und Gegenwart. Ein Kaleidoskop aus Gestern und Heute.

Es erfüllt mich mit Freude, wenn schöne Seiten, die im Land des Lichts entdeckt wurden, auch hier beleuchtet werden. Ohne Klischee und ohne Vorurteil. Länder, Regionen und - vor allem - Personen, mit all ihren Facetten.

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